Nachhaltige Speiserestentsorgung im Gastgewerbe

Ersetzen Sie teure Entsorgungsdienstleister mit einer Biogasanlage, die Ihre Speisereste in Energie verwandelt.

Nachhaltige Speiserestentsorgung im Gastgewerbe

Ersetzen Sie teure Entsorgungsdienstleister mit einer Biogasanlage, die Ihre Speisereste in Energie verwandelt und Kosten spart. 

Speisereste entsorgen & eigene Energie gewinnen

Das RENUZEROS ist eine kompakte Biogasanlage speziell für das Gastgewerbe, die Speisereste und Biomüll direkt vor Ort verwertet. So reduzieren Sie Entsorgungskosten, vermeiden Gerüche und erzeugen gleichzeitig nachhaltige Energie für Ihren Warmwasserbedarf. Durch die vollautomatische Steuerung und das platzsparende Design bietet die Anlage maximale Hygiene, Effizienz und Umweltfreundlichkeit.

Entdecken Sie die Biogasanlage RENUZEROS.

Die Vorteile einer Biogasanlage im Gastgewerbe

EIGENE ENERGIEVERSORGUNG

bis zu 34 MWh pro Jahr erzeugen
Durch ganzjährige und zuverlässige Gaserzeugung unabhängiger von externen Energiequellen werden.

ENTSORGUNGSKOSTEN SENKEN

bis zu 18.000 € jährlich sparen
Durch die eigene Verwertung von Speiseresten Entsorgungs- und Energiekosten nachhaltig reduzieren.

Nachhaltig wirtschaften

bis zu 12 tCO₂e jährlich vermeiden
CO₂-Emissionen reduzieren – das entspricht rund 16 Hin- und Rückflügen von Frankfurt nach Mallorca.

Bessere Handhabung

hygienische Entsorgung
Vollautomatisiertes Abfallmanagement für eine saubere Entsorgung ohne Aufwand.

bis zu 100 kg organische
Reststoffe pro Tag

34 MWh/a eigene Energie​

Biogasanlage statt Müllkühlung –

Warum wir das RENUZEROS entwickelt haben.

Wir stärken die Kreislaufwirtschaft im Gastgewerbe, indem wir vermeintlichen Abfall in eine wertvolle Ressource verwandeln. Nachhaltigkeit braucht Lösungen, die ökologisch, wirtschaftlich und praxisnah sind. Mit der einer kleinen Biogasanlage bieten wir Gastronomien ein nachhaltiges Entsorgungs- und Verwertungssystem, das Biomüll und Speisereste direkt vor Ort in Energie umwandelt, ohne Mehraufwand, aber mit spürbarem Mehrwert für Umwelt, Kosten und Energieversorgung.

Gesellschaftliche Gründe
1. Unzureichende Biomülltrennung

In Deutschland macht Biomüll rund 40 % des Restmülls aus. Dieses organische Material kann dadurch weder energetisch noch stofflich effizient genutzt werden. Hauptursachen sind fehlende Infrastruktur, hohe Kosten für Entsorgungsdienstleister sowie der fehlende Eigennutzen. Dadurch geht großes Potenzial an verwertbarer Energie verloren.

2. Fehlende energetische Verwertung

In Deutschland werden nur etwa 53 % der getrennt erfassten organischen Abfälle energetisch verwertet. Der Rest landet in Kompostieranlagen, die keine Energie erzeugen, trotz steigender Nachfrage nach erneuerbaren Energien. Unsere kleine Biogasanlage für das Gastgewerbe ermöglicht es Betrieben – unabhängig von der bestehenden Infrastruktur – organische Abfälle selbst in Energie und Dünger umzuwandeln. 

3. Hoher CO₂-Ausstoß durch Transport und Lagerung

Zentralisierte Biomasseanlagen verursachen durch lange Transportwege und Zwischenlagerungen erhebliche Treibhausgasemissionen. Hinzu kommt, dass die Kompostierung selbst emissionsintensiv ist – die entstehenden Gase werden meist ungenutzt ausgestoßen. Mit unserer dezentralen Lösung senken Betriebe ihren CO₂-Fußabdruck, erfüllen CSR- und Klimaziele und tragen aktiv zur lokalen Klimaschutzstrategie bei.

Unterstützung der Branche
1. Hohe Entsorgungskosten

Im deutschen Gastgewerbe ist die Entsorgung organischer Abfälle mit hohen Kosten verbunden. Oft ist zusätzlich eine Müllkühlung erforderlich um Hygienestandards einzuhalten. Eine Biogasanlage für das Gastgewerbe ermöglicht es, diesen Biomüll direkt vor Ort zu verwerten, um Entsorgungskosten zu reduzieren.

2. Abhängigkeit fossiler Energieträger

Ein großer Teil der Gastronomiebetriebe in Deutschland heizt nach wie vor mit fossilen Energieträger wie Gas und Heizöl. Diese Abhängigkeit erhöht nicht nur die Klimabelastung, sondern macht Betriebe auch anfällig für Preisschwankungen und politische Unsicherheiten. Mit einer eigenen kleinen Biogasanlage können Betriebe nachhaltig Energie gewinnen und sich so unabhängig von fossilen Energien machen – ein wichtiger Schritt zu Kostensicherheit und Klimaschutz.

3. Steigende Energiepreise

Laut DEHOGA Hamburg sehen 89 % der Betriebe im Gastgewerbe die steigenden Energiepreise als größte Herausforderung. Die Gaspreise könnten um bis zu 150 % steigen und auch durch das Brennstoffemissionshandelsgesetz werden weitere Kosten erwartet. Mit einer Biogasanlage, die Biomüll und Speisereste als erneuerbare Energiequelle nutzt, können Betriebe ihre Energiekosten langfristig stabilisieren und unabhängiger von fossilen Märkten werden.

Teil des Pilotprogramms für nachhaltige Energiegewinnung werden

Wir planen, im 2. Quartal 2026 die Co-Developmentphase, in der wir unsere Biogasanlage im gastronomischen Umfeld betreiben. Dafür suchen wir engagierte Pionierbetriebe, die von Anfang an dabei sind und die Weiterentwicklung unserer Smart-Degrader-Technologie aktiv mitgestalten möchten.

1. Anmeldung

Haben Sie Lust, die Zukunft der Speiserestentsorgung mitzugestalten? Dann melden Sie sich online für unsere Co-Developmentphase an.

2. Fragebogen ausfüllen

Teilen Sie uns in einem kurzen Fragebogen mit, welche Rahmenbedingungen in Ihrem Betrieb bestehen (z. B. Biomüllmenge, Standort, Nutzungsmöglichkeiten).

3. Entscheidung

Wir prüfen Ihre Angaben und informieren Sie, ob Ihr Betrieb für die Pilotphase ausgewählt wird oder ob eine Teilnahme an der späteren Serie sinnvoll ist.

Referenzen

Unsere innovativen Ideen haben bereits in Wettbewerben und Fachartikeln über nachhaltige Energielösungen Aufmerksamkeit erlangt.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert die Biogasanlage für das Gastgewerbe?

Unsere Biogasanlage für das Gastgewerbe nutzt Mikroorganismen, um organische Abfälle, Speisereste und Biomüll in Biogas und Dünger umzuwandeln. Die Zerkleinerung, Vergärung und Gasaufbereitung erfolgen vollautomatisch. Das erzeugte Biogas kann direkt zur Warmwassererzeugung oder Heizungsunterstützung in der bestehenden Haustechnik genutzt werden.

Wie weit ist die Entwicklung unserer Biogasanlage RENUZEROS?

Aktuell befinden wir uns in der Validierungs- und Testphase unserer Smart-Degrader-Technologie. Mit Unterstützung des EXIST-Gründungsstipendiums des BMWK wurde die dritte Version unserer Demonstrationsanlage erfolgreich in Betrieb genommen. Der Fokus liegt jetzt auf der Optimierung der Prozessparameter und der Anpassung an gewerbliche Nutzung im Gastgewerbe.

Welche Arten von Abfällen kann die Biogasanlage verarbeiten?

Die Anlage kann eine Vielzahl an organischen Reststoffen verarbeiten – darunter Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz, Knochen und andere biogene Abfälle aus dem Gastgewerbe. Kunststoffe und Metalle dürfen nicht zugeführt werden, um die Mikroorganismen und die Anlagenkomponenten zu schützen. Wir beraten Betriebe individuell zur optimalen Nutzung der Biogasanlage und zur richtigen Abfalltrennung im Küchenbetrieb.

Gibt es bereits Anlagen, die die Funktion der Smart-Degrader-Technologie belegen?

Ja. Mehrere Proof-of-Concept-Projekte wurden bereits erfolgreich umgesetzt. Ein Demonstrator wurde in einem Haushalt mit fünf Personen getestet und hat die Funktionsfähigkeit der Technologie bewiesen. Derzeit läuft die dritte Generation des Systems, um Prozesse weiter zu optimieren. Im Herbst 2025 wurde der erste Prototyp in Originalgröße aufgebaut und kann in Freising besichtigt werden. 

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